Glückskette – Die solidarische Schweiz

Wir wandeln Ihre Spende in Hilfe um

Wir sind eine humanitäre Stiftung

Die Stiftung Glückskette sammeln Spenden für Menschen in Not in der Schweiz und im Ausland.

Um den Menschen die bestmögliche Hilfe zu bieten und den Spenderinnen und Spendern den verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Spende garantieren zu können, arbeiten Sie mit 25 Schweizer Partnerhilfswerken zusammen.

Die Geschichte fängt im Jahr 1946 an.

Die Gründerväter waren zwei Westschweizer Radiomacher, die gemeinsam mit ihren Hörerinnen und Hörern etwas gegen das Leid nach dem Zweiten Weltkrieg unternehmen wollten.

Seit 1983 sind sie eine unabhängig humanitäre Stiftung, aber immer noch sehr eng mit der SRG SSR verbunden.

Heute ist die Glückskette die grösste private Schweizer Geldgeberin für humanitäre Hilfe.

 

Sie sammeln Spenden

Passiert irgendwo auf der Welt eine grosse Katastrophe, machen sie eine Sammlung für die betroffenen Menschen.

Bei ganz grossen Katastrophen führen sie einen nationalen Sammeltag durch. Unsere Spendenaufrufe werden von der SRG, aber auch von Privatradios und Printmedien unterstützt.

Die Glückskette garantieren den bestmöglichen Einsatz Ihrer Spende

Dank den gesammelten Spenden können sie Projekte unserer Partnerhilfswerke finanzieren.

Die Qualität der Projekte und somit der Hilfe für die betroffenen Menschen steht bei der Glückskette an erster Stelle.

Deshalb kontrollieren sie die Projekte vor der Finanzierung, aber auch während ihrer Umsetzung.

Dazu führen sie Projektbesuche und Evaluationen durch. Die Stiftungsorgane und die Revision sorgen zusätzlich dafür, dass die Stiftung gut geführt und die Spenden bestmöglich und verantwortungsvoll eingesetzt werden.

 

Special Olympics Switzerland

Wir unterstützen Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung darin, sich über den Sport leistungsmässig zu entwickeln. Damit fördern wir das Selbstwertgefühl, die körperliche Fitness, die Selbstständigkeit und den Mut, Neues zu wagen. Unsere Anlässe ermöglichen gemeinsame Erlebnisse mit anderen Athleten, Familienangehörigen und der Gesellschaft.

Kernkompetenzen

  • Realisation von Sportangeboten für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung innerhalb bestehender Sport- und Behindertenstrukturen
  • Organisation lokaler, regionaler und nationaler Wettkämpfe
  • Selektion, Vorbereitung und Betreuung von Schweizer Delegationen an internationalen Anlässen von Special Olympics
  • Umsetzung von Sportprogrammen für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung und deren Umfeld (Familien)

REMAR

Seit 1992 hat Remar ihren Hauptsitz im Industriequartier an der Ifangstrasse in Schwerzenbach. Bis Ende 2013 befand sich dort nebst Büro und Wohngemeinschaft ein Brockenhaus. Inzwischen wurde dieses  nach Zürich Altstetten verlegt, wo weiterhin viele einzigartige Gegenstände aus zweiter Hand zum Verkauf stehen.

Remar arbeitet fast ausschliesslich mit ehemaligen Drogenabhängigen und steht zu ihrer christlichen Überzeugung. Gegründet wurde Remar vor über dreissig Jahren in Spanien.

Weltweit ist Remar in über 70 Ländern aktiv im Kampf gegen die Drogen und im Einsatz für Randständige. Sie betreibt Gassenküchen, ernährt Strafgefangene, führt Kinderheime und Frauenhäuser. Allein in Burkina Faso, Westafrika, haben inzwischen über 1000 Kinder ein Zuhause gefunden. Mit dem Erlös aus den Brockenhäusern, Hausräumungen und Wohnungsreinigungen, sowie Kinderpatenschaften und Spenden werden die Hilfsprojekte finanziert. Einen Lohn erhalten die Mitarbeiter nicht, dafür Kost und Logis. Unsere Stärken sind Transparenz und schlanke Strukturen – wir garantieren dass 100% Ihrer Spende am Bestimmungszweck ankommt.

REMAR möchte so vielen randständigen Menschen wie möglich helfen. Allein in Spanien sind 90‘000 Personen durch REMAR von der Strasse, aus den Gefängnissen oder aus der Prostitution und Kriminalität entkommen. Auf sehr praktische Weise wird ihnen geholfen, wieder ein normales Leben zu führen. Viele sind rehabilitiert und in die Gesellschaft eingegliedert worden, andere sind bei REMAR geblieben um ihr Leben den Notleidenden zu widmen. REMAR leis­tet direkte Hilfe vor Ort und setzt jede Spende zu 100% für den Bestimmungszweck ein.

In vielen Schwellenländern und in der dritten Welt hat REMAR Dutzende von Heimen eröffnet, wo Waisenkinder oder vom Staat zugewiesene Kinder mit verschiedensten Problemen Hilfe finden. Diese werden in von REMAR gegründeten Grund- und Hauptschulen unterrichtet. REMAR konzentriert sich dort auf die professionelle Erziehung und Bildung dieser Kindern und Jugendlichen, mit dem Ziel, dass sie in den eigens gegründeten Werkstätten eine Berufsausbildung erlernen können. Für medizinische Hilfe sorgt REMAR mit Erste-Hilfe-Krankenhäusern und Entbindungsstationen.

Stiftung Theodora

Lachen schenken

Die Stiftung Theodora verfolgt seit 1993 das Ziel, den Alltag von Kindern im Spital und in spezialisierten Institutionen durch Freude und Lachen aufzuheitern. Heute organisiert und finanziert die als gemeinnützig anerkannte Stiftung jede Woche den Besuch von 70 Profi-Artisten in 34 Spitälern und 27 Institutionen für Kinder mit Behinderung in der Schweiz.

Jährlich schenken die Theodora-Künstler schweizweit Lachen und Momente des Glücks auf rund 100‘000 Kinderbesuchen.

Fünf Programme im Dienste der Kinder

Im Laufe der Tätigkeit zeigte sich, dass die Kinder in den Spitälern und Institutionen für Kinder mit Behinderung aufgrund ihrer persönlichen Situation verschiedene Bedürfnisse aufweisen. Das veranlasste uns, spezifische Programme zu entwickeln.

Traumdoktoren

Die Traumdoktoren besuchen die Kinder im Spital, um Ihnen Momente der Freude, der Abwechslung und des Lachens zu schenken.

Herr und Frau Traum

Unsere professionellen Artisten besuchen die Kinder in Institutionen für Kinder mit Behinderung und schenken ihnen magische Augenblicke.

Kleines Orchester der Sinne

Das aus einem Artisten-Trio bestehende kleine Orchester der Sinne ist eine musikalische und interaktive Animation, die sich ebenfalls gezielt an Kinder mit Behinderung richtet.

Operationsbegleitung

Die Traumdoktoren begleiten die kleinen Patienten vor und nach chirurgischen Eingriffen und bringen sie auf sanfte Art zum Lachen und Staunen

Die kleinen Champs

Spezifisch ausgebildete Theodora-Künstler begleiten Kinder und Jugendliche mit Übergewicht in Gruppenangeboten und integrieren sich als humorvolle und motivierte Teilnehmende.

St. Nikolausgesellschaft

Das Signet der St. Nikolausgesellschaft der Stadt Zürich symbolisiert eine Hand, die nimmt, und eine Hand, die gibt. Seit ihrer Gründung setzt die StNg das durch die bezahlten Chlausbesuche und Spenden «verdiente» Geld ein, um Gutes zu tun. Alle Mitglieder der St. Nikolausgesellschaft arbeiten ehrenamtlich, also ohne Lohn. Autofahrerinnen und Autofahrer stellen der StNg nicht nur ihr eigenes Auto zur Verfügung, sie bezahlen auch das Benzin aus der eigenen Tasche.

Die Chlauspaare der St. Nikolausgesellschaft der Stadt Zürich besuchen gratis sozial schwache Familien und bringen den Kindern kostenlos einen prall gefüllten Chlaussack mit. Weitere unentgeltliche Besuche absolvieren wir in Gefängnissen, Heimen und Spitälern. Daneben unterstützen wir das ganze Jahr hindurch Menschen in Not. Bei solchen Engagements arbeiten wir mit verschiedenen sozialen Diensten von Stadt und Kanton Zürich, aber auch mit Gemeinden und Kirchen zusammen.

Grössere Projekte kommen mehrheitlich behinderten Kindern oder Erwachsenen zugute. So haben wir an einer Schule für Behinderte ein Spielzimmer eingerichtet und schon mehrere Male Ferienlager für mehrfach behinderte Jugendliche oder Erwachsene durchgeführt. Unnötig zu sagen, dass solche Aktionen mit einem enormen finanziellen Aufwand verbunden und teilweise sehr personalintensiv sind.

Stiftung Kinderspital Kantha Bopha, Dr. med. Beat Richner

1992 hatte Dr. Beat Richner seine Praxis in Zürich geschlossen, um in Phnom Penh mit Hilfe von Spendengeldern aus der Schweiz das Kinderspital «Kantha Bopha» (Blumenduft) zu bauen. Dieses wurde 1993 eingeweiht. Es folgten weitere Spitäler. In den letzten 25 Jahren realisierte er mit grosszügigen Spenden aus der Schweiz fünf Kinderspitäler – dies mit Maternité, Chirurgie, Hörsälen, 2300 Betten und 2400 kambodschanischen Mitarbeitern. Seit 1992 wurden dort über 12 Millionen Kinder behandelt. Jeden Tag warten 4000 Kinder und Schwangere vor den Toren der Spitäler.

Finanziert wird Richners Werk mit privaten und öffentlichen Geldern. Um Spenden zu sammeln, tourte der 70-Jährige auch immer wieder mit seiner «Blondine», seinem Cello, durch die Schweiz.

Übrigens: Auch wenn das 42-Millionen-Franken-Budget der Stiftung sowohl von der ­Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) als auch vom kambodschanischen Staat unterstützt wird, machen die Spenden aus der Schweiz ­immer noch mehr als die Hälfte des Etats aus. Mit den Spitälern hat Dr. Beat Richner der Regierung die best­mögliche Starthilfe für ein funktionierendes Gesundheitssystem gegeben und unzählige Leben gerettet.